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Tipps für die perfekte Weindegustation

Tipps für die perfekte Weindegustation

Der Begriff "degustieren" bedeutet nichts anderes als probieren, bei einer Weindegustation handelt es sich folglich um eine Weinprobe. Generell ist es auch möglich, ohne besondere Vorkenntnisse Wein zu probieren und ein Urteil darüber abzugeben. Dennoch wird eine Weindegustation erst so richtig interessant, wenn man weiß, aus welchen Gründen ein Wein schmeckt und man sich anschließend mit anderen eingehend darüber austauschen kann.

Ein Thema für die Weinprobe benennen
Es steht jedem grundsätzlich frei zu entscheiden, welche Weine auf einer Weindegustation dargeboten werden. Weinkenner raten jedoch dazu, bei der Weinprobe systematisch vorzugehen und ein bestimmtes Thema zu wählen. So lässt sich zum Beispiel eine Weinprobe mit Rebsorten aus einem bestimmten Anbaugebiet durchführen. Eine Alternative wäre die gleiche Rebsorte aus verschiedenen Anbaugebieten anzubieten.

Auf die richtige Reihenfolge kommt es an
Als Grundregel gilt generell Weißweine vor Rotweinen zu reichen sowie trockene Weine vor den lieblichen. Handelt es sich um Jahrgangsproben, beginnt man immer mit den jüngsten und macht dann absteigend weiter. Was die Qualität der Weine betrifft, wird dagegen aufsteigend probiert, die einfacheren Weine zu Beginn und zum Schluss dann die Spitzenqualität. Bei den Rotweinen ist es zu empfehlen, zunächst die fruchtigen zu servieren, bevor man zu den gerbstoffbetonten gelangt. Weine die in Eichenfässern gelagert wurden verfügen über die intensivsten Aromen und sollten deshalb erst zum Schluss angeboten werden. Des Weiteren ist es für ein Objektives verköstigen ratsam, die Flaschen mit einer Folie oder einem Strumpf abzudecken und zu nummerieren.

Die richtigen Gläser sind wichtig
Jedem Gast sollten mindestens zwei Gläser zur Verfügung stehen, damit die Möglichkeit besteht, Weine direkt miteinander zu vergleichen. Dabei hat die Form des Glases einen unmittelbaren Einfluss auf den Geschmack des Weines. Die Öffnung des Glases sollte sich leicht verengen, damit die Besucher den Wein gut schwenken können, ohne diesen zu verschütten. Außerdem werden bei solchen Gläsern die Aromen am besten konzentriert. Für Rotwein eignen sich aufgrund des höheren Alkoholgehaltes größere Kelche, während bei Weißwein sich durch kleine bis mittlere Gläser die fruchtigen Noten hervorheben lassen.

Entscheidend ist die Temperatur
Bei einer falschen Temperatur wird der Geschmack des Weines komplett verfälscht. Die Aussage Rotwein bei "Zimmertemperatur" zu servieren, stammt noch aus der Zeit, als die Raumtemperatur bei 18 Grad lag. In der heutigen Zeit herrscht in Räumen meist eine Temperatur zwischen 20 Grad und 22 Grad, was für Rotweine auf alle Fälle zu viel ist. Es ist zu empfehlen den Wein rechtzeitig in richtig temperiertes Umfeld zu bringen, damit der Wein Gelegenheit hat sich anzupassen.

Wird der Rotwein im Keller gelagert, ist es für die richtige Temperatur meist ausreichend diesen zwei Stunden vor der Weinprobe zu holen. Weißweine lassen sich im Kühlschrank auf die richtige Temperatur bringen. Für leichte, frische Weißweine empfiehlt sich eine Temperatur von 8 - 10 Grad. Volle aromatische Weißweine haben idealerweise 10 - 12 Grad und beste Weißweine wie ein Beaujolais sollten eine Temperatur von 12 - 14 Grad haben.

Was sonst noch wichtig ist
Die einzelnen Gläser werden bei einer Weinprobe nur zu etwa zwei Drittel mit Wein gefüllt. Während der Probe achtet man zuerst auf die Klarheit, den Glanz und die Farbe des Weines, danach schwenkt man das Glas und nimmt mit der Nase die Aromen auf. Erst zum Schluss wird dann ein Schluck vom Wein genommen, so lässt sich der Wein mit verschiedenen Sinnen erleben und beurteilen. Um den Geschmack zwischen den verschiedenen Weinen zu neutralisieren, werden Brötchen oder Brot sowie ein Glas Wasser gereicht.

Foto: PhotoSuse / photocase.com

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