Samtrot ist eine vergleichsweise junge Rebsorte, die erst 1928 von Hermann Schneider (nach 20-jähriger Arbeit) in einem Weinberg in Heilbronn entdeckt wurde. Demzufolge beschränkt sich die Verbreitung des Rotweins auch auf die Region Württemberg, wo Samtrot angebaut wird. Besonders in den letzten zehn Jahren hat der Wein an Bedeutung gewonnen. Die Trauben sind kleinbeerig und vollmundig im Geschmack. Was Samtrot so Besonders macht - der Wein macht seinem Namen alle Ehre! Er ist elegant und verführerisch, samtig und fruchtig. Der Ertrag ist schwankend, macht den Wein durch die niedrigen Erträge aber umso hochwertiger.

Samrot - samtig und leuchtend rot
Im Gegensatz zum Schwarzriesling sind die Blätter des Rebstocks beim Samtrot unbehaart. Samtrot gehört zur Familie der Burgunder und ist eine Weiterentwicklung des Schwarzriesling. Samtrot hat, wie es der Name sagt, eine leuchtende, ziegelrote Farbe. Es sind zudem wenige braune und auch blaue Farbstoffe vorhanden, die bei Voll- oder Überreife zu Tage kommen.

Im Geschmack ist der Rotwein samtig. Aromatische Nuancen der Brombeere, Kirsche, Pflaume und Himbeere treffen auf eine zarte, feine Säure. Hinzu kommt eine leichte Note Vanille. Damit passt Samtrot hervorragend zu Lamm und Rind, Gegrilltem oder auch Nudelgerichten. Bei 16 Grad hat er seine ideale Trinktemperatur und ist durch seine milde Art ein vielseitiger Begleiter.

Eine württembergische Spezialität unter den Weinen
Von Weinkennern wird Samtrot aufgrund seiner Milde und Fruchtigkeit als typischer "Frauenwein" betitelt. Er ist darüber hinaus aber auch allen zu empfehlen, die einen zarten und feinen Duft bevorzugen. Samtrot ist einfach eine württembergische Spezialität, die jedem Gaumen schmeichelt.

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