Der Blaue Portugieser ist ein Rotwein, der immer mundet. Er stammt angeblich, wie es der Name schon verrät, aus Portugal und ist im 18. Jahrhundert nach Deutschland gekommen. Genauer gesagt wohl im Jahr 1772. Johann von Fries soll demnach den Blauen Portugieser angepflanzt haben, nachdem er von Oporto nach Bad Vöslau gelangt ist. Da die Traube in Portugal allerdings gänzlich unbekannt ist, erscheint es mittlerweile wahrscheinlicher, dass sie ursprünglich aus Österreich stammt.

Die Verbreitung des Blauen Portugiesers
Die runden, großen und wohlschmeckenden Beeren der alten Rebsorte sind fruchtig süß und mittlerweile in ganz Südosteuropa verbreitet. Dies ist auch Johann Philipp Bronner zu verdanken, der sich dafür eingesetzt hat, dass die Rebsorte bekannter wird. Dementsprechend viele Synonyme gibt es für den Blauen Portugieser auch. Zu den Bekanntesten zählen "Blauer Oporto", "Voslaner" oder auch " Português azul", denn inzwischen hat der Wein natürlich auch in Portugal einen Namen.

Der typische Charakter des Blauen Portugiesen
Ganz typisch für den Blauen Portugieser sind der leichte Körper, die fruchtige Wärme und die milde Säure. Und die hellrote bis rubinrote Farbe, wobei der Blaue Portugieser teilweise auch als Rosé ausgebaut wird. So oder so überzeugt er mit einer vollmundigen Süffigkeit und ist durch seine Frische unter den Schoppenweinen ähnlich beliebt wie der Trollinger. Besonders in Württemberg. Die Trauben eignen sich auch sehr gut als Tafeltrauben.

Ein leichter Konsumwein
Der Blaue Portugieser ist ein relativ leichter Konsumwein, der weiche Tannine hat, über einen geringen Alkoholgehalt verfügt und am besten jung getrunken wird. Er passt zu Grillfeiern ebenso wie zur Erfrischung zwischendurch. Die ideale Serviertemperatur liegt bei 14 bis 16 Grad.

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