300 Jahre WALDHORN in FINSTERROT
Zur Geschichte des Gasthauses Waldhorn
Das damalige Zollhaus für Hohenlohe Öhringen wurde anno 1697/1700 von dem Zöllner
Friedrich Bienecker gebaut. 1731 ließen die damaligen Besitzer von Olnhausen den
Ziehbrunnen errichten. Ein Balken mit der Jahreszahl 1697 auf der Nordseite des Hauses
belegt dies noch heute jedem Besucher.
Als 1853 der Neubau der Ortsdurchfahrt (heutige Bundesstraße 39) auf der
anderen Seite des Hauses vorangetrieben wurde, entschloss sich der damalige Besitzer "Horn" zu größeren Umbauten. Der Haupteingang wurde an die heutige Bundesstraße nach Süden verlegt. Auch die Küche, das Nebenzimmer und die Wirtstube wurden verändert, und sind im weitesten Sinne in Ihrer Anordnung bis heute so geblieben.
Der umtriebige Horn baute im Jahre 1853 auch die alte Scheune, die dann leider am 30.03.1979 den Flammen zum Opfer fiel und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Im Jahre
1981/82 wurde dann die jetzige Scheune errichtet.
Anno 1864 erwarb Fritz Weber, direkter Vorfahre des heutigen Besitzers Karl Weber , das
Gasthaus Waldhorn. 1932 wurde das Gasthaus in das Landesverzeichnis der Baudenkmale aufgenommen und später mit dem Ziehbrunnen zum Kulturdenkmal ernannt.
In den Siebzigern wurde das Waldhorn von dem jetzigen Wirt Karl Weber innen und außen komplett renoviert und modernisiert. Das Ergebnis war und ist das gemütliche Gasthaus, das wir heute alle kennen.
Das Waldhorn hat den "Mainhardter Waldräubern", den Wirren zweier Weltkriege standgehalten. Es ist nun über 300 Jahre alt und bildet unter seinen jetzigen Besitzern den historischen Rahmen für die fränkisch-hohenlohische Gastlichkeit.

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