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HEIMATSAMMLUNG GROMBACH

GROMBACH / Baden

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Grombach 2001

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Grundschule

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Blaue Ameisen

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HOMEPAGE

UMLEITUNG
Die Bilder von Grombach stellte freundlicherweise Gerald Zimmermann aus Grombach zur Verfügung
Lage:

Der heute rund 1220 Einwohner zählende Ort Grombach liegt im Nordosten des flachwelligen, fruchtbaren Kraichgauer Hügellandes, 10 km östlich seiner früheren Bezirksamt- bzw. Kreisstadt Sinsheim und 8 km westlich der Stadt Bad Rappenau, zu der Grombach seit dem 1. Januar 1973 gehört, sowie im äußersten Westen des Landkreises Heilbronn, dem es gleichzeitig mit Auflösung des alten Kreises Sinsheim zugeordnet wurde. Der Siedlungskern, ein langgestrecktes Wegedorf mit leicht geschwungener Ortsdurchfahrt, zieht sich in etwa 240 m Höhe (Bahnstation 242 m ü. d. Meeresspiegel) in einer vom oberen Insenbach durchflossenen Talmulde entlang. Im örtlichen Sprachgebrauch wird er in Ober-, Mittel- und Unterdorf aufgegliedert und war wohl früher zumindest zeitweise befestigt, woran noch Flurbezeichnungen wie "Obertor", "Untertor", "Hinter der Schanz" oder "Schildwacht" erinnern.

Das alte Dorf weist eine Reihe denkmalgeschützter Bauten auf, von denen die viergeschossige, ehemalige Wasserburg (13./16. Jahrhundert) sowie zwei Barockkirchen - eine stattliche katholische (1759) und eine kleine evangelische (1787) - das Ortsbild prägen. Die Neubauviertel im Westen, Norden und Süden des einstigen Dorfes wurden ab etwa 1960, vorwiegend auf den sanften Talhängen, jüngstens aber auch auf der windigen "Schildwacht" (260 m ü.M.) südlich des Insenbachtales angelegt. Der Insenbach, der im östlichen Teil der langgezogenen, gut 720 ha großen Gemarkung entspringt, fließt südlich am Ortskern vorbei, um etwa 7 km westlich, zwischen Reihen und Steinsfurt, in die Elsenz zu münden.

Zu dem um die Elsenz gelegenen Elsenzgau, worunter man heute den zentralen Teil des Landschaftsraumes "Nordkraichgau" versteht, gehörte das im Jahre 856 nach Christi Geburt (n. Chr.) erstmals erwähnte Grombach schon in jener Zeit. Durch das Insenbachtal führt seit 1868 die Bahnlinie Heidelberg - Sinsheim - Bad Rappenau - Bad Friedrichshall. Am Südrand der Gemarkung zieht, zum Teil im Zuge einer uralten Straßentrasse seit 10.12.1968 (Streckenübergabe) in Hörweite die Bundesautobahn A 6 / E 50 (Walldorf - Weinsberg) vorbei. Eine zweite sehr alte Überlandverbindung, das im Zuge der Flurbereinigung (nach 1967) verschwundene "Waibstadter Sträßlein" (auch "Graßweg" d. h. großer Weg, genannt), verlief durch den Ostteil der Grombacher Gemarkung Richtung Schwaigern und Heilbronn und kreuzte beim "Ottilienberg" bzw. "Königsholz" die genannte alte Landstraße. An die einstigen Fernwege erinnern außerdem noch die Flurnamen "Galgenberg" und "Zigeuner" im Südosten der Gemarkung.

Der Stadtteil Bad Rappenau-Grombach zählt zur Zeit rund 1220 Einwohner, die in mehreren Neubaugebieten und in vielfach renovierten Altbauten im Ortskern ihre Unterkunft haben. Ein Sprichwort lautet: "Wer rastet der rostet".

Zahlreiche Vereine wie Wander-, Musik-, Gesang- und Sportverein, Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr, Obst-u. Gartenbauverein, Kleintierzüchterverein, Sportverein mit mehreren Abteilungen und andere zeugen von der kulturellen und sportlichen Aufgeschlossenheit seiner Einwohner.

"Ein idyllischer Ort umgeben von Wald, Wiesen und Feldern, doch nicht hinter dem Mond", so könnte man den 1200-Seelen-Ort beschreiben.
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