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GESCHICHTE
Schon vor mehr als sechstausend Jahren gab es im Mündungsbereich von Kocher und Jagst in den Neckar verschiedene jungsteinzeitliche Siedlungen. Die ersten schriftlichen Erwähnungen tauchen im achten und neunten Jahrhundert in den Urkunden der Klöster Lorsch und Fulda auf, welche Güter auf den heutigen Markungen besaßen.
Mit der Gründung der staufischen Kaiserpfalz Wimpfen um 1200 wurden auch die umliegenden Gebiete dem Reich unterstellt und zur Sicherung die Burgen Duttenberg, Heuchlingen sowie Kochendorf errichtet.
Nach über 300 Jahren Deutschordensherrschaft fielen die Dörfer Jagstfeld, Hagenbach, Untergriesheim und Duttenberg 1806 an das neue Königreich Württemberg.
Auch das bis dahin "freie Reichsdorf" Kochendorf wurde württembergisch.
Nach dem ersten württembergischen König Friedrich I. erhielt die Stadt auch später ihren Namen, da dieser hier im Jahre 1816 - erstmals in Mitteleuropa - erfolgreich nach Salz bohren ließ.
Das Schloss Heuchlingen an der Jagst, etwa 3 km oberhalb der Mündung gelegen, wurde wohl schon vor dem 13. Jahrhundert als Burg erbaut und diente dem deutschen Ritterorden von ca. 1500 bis 1800 als Verwaltungssitz des Unteramtes.
1806 hat der erste König von Württemberg auch diesen Besitz mit allen Rechten an sich gezogen. Das Schloss ist heute Mittelpunkt eines etwa 100 Hektar großen landwirtschaftlichen Guts.
1933 - 35 wurden die Gemeinden Kochendorf, Jagstfeld und Hagenbach zu der Gemeinde Bad Friedrichshall zusammengeschlossen.
Die Erhebung zur Stadt erfolgte 1951 und im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg kamen 1972 Duttenberg mit der Domäne Heuchlingen sowie 1975 Untergriesheim zu Bad Friedrichshall.
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